Hengduan Shan – Region

Östlich des tibetischen Hochlands bis hin zum Becken von Sichuan erhebt sich eine Reihe mächtiger Gebirgsketten. Sie sind einheitlich nord-süd-orientiert, werden von den Durchbruchtälern dreier großer Ströme (Salween, Mekong, Yangtze) zerschnitten und durch eine Fülle weiterer Flussläufe stark zerklüftet. Dabei kommt es auf kurzer Distanz zu gewaltigen Höhenunterschieden. Die ersten westlichen Forscher bezeichneten diese schwer zugängliche Gebirgsregion als „das Land der Falten“. In den Tälern (2000 m ü. NN.) herrscht  subtropisches Klima. Durch Verinselungseffekte hat sich in der  Nadelwald-Zone (3000 bis 4000 m ü. NN.)  eine erstaunliche Anzahl unterschiedlicher Arten herausgebildet.

Fluss Nong Khiaw im Norden vom Laos
Fluss Nong Khiaw im Norden von Laos

Ökoregionen

Quelle: WWF; Terrestrial Ecoregions of the world:  http://www.worldwildlife.org/publications/terrestrial-ecoregions-of-the-world
Quelle: WWF; Terrestrial Ecoregions of the world: http://www.worldwildlife.org/publications/terrestrial-ecoregions-of-the-world

Baumarten dieses Naturraums im Weltwald

Acer griseum Zimt-Ahorn
Acer davidii ssp. davidii Davids Ahorn
Betula albosinensis Chinesische Birke
Eucommia ulmoides Guttaperchabaum
Picea brachytyla Silber-Fichte
Picea purpurea Purpur-Fichte
Pinus armandii Armands Kiefer
Tsuga chinensis Chinesische Hemlockstanne

Die oben aufgeführten Baumarten findet man im Weltwald, nicht in jedem Fall in diesem Quartier.